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Klaus Seipp's avatar

Das Ergebnis für die nächsten Jahre ist m.E. ziemlich eindeutig. Außenwirtschaftlich wird nichts kommen eher im Gegenteil. Wichtige deutsche Exportindustrien schrumpfen gerade. Bestenfalls sind sie dann irgendwann soweit geschrumpft, dass von ihren Exporten zumindest kein Negativeffekt mehr ausgeht. Auch der Wachstumsbeitrag der Staatsnachfrage wird gering sein, wegen der Konsolidierung ,die die Bundesregierung plant. Beim privaten Konsum sind die Leute völlig verunsichert. Und Investitionen? Zinsen wird die EZB kurzfristig eher noch weiter erhöhen und die Regierung hat der Wirtschaft auch noch zu verstehen gegeben, dass Investitionen in Klimaschutz jetzt erstmal nicht mehr so wichtig sind. Also tatsächlich wäre meine größte Hoffnung noch, dass die Exportindustrien bald soweit unten sind, dass sie das Positive des Restes nicht komplett überdecken. Real ist das BIP seit 2019 um 0,3% gewachsen, die Inlandsnachfrage aber um 4,2%. Meine positive Lesart wäre also: Deutschland vollzieht jetzt den Übergang zu einer weniger auf Export ausgerichteten Volkswirtschaft. Und in der Übergangsphase wird das Wachstum deswegen gering ausfallen.

Simon Gunt's avatar

Warum verstehen das so wenige Unternehmen(sverbände)? Besonders diejenigen, die von heimischer Konsumnachfrage abhängen? Eigentlich müssten die doch klare Gegner der staatlichen Konsolidierungspolitik sein.

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